Selbstanerkennung ist der Schlüssel, deine eigene Fülle zu sehen und zu leben. 

Man rackert sich ab, opfert sich für andere auf, macht Überstunden, gibt sein Bestes im Job oder trägt die ganze Verantwortung als alleinerziehende Mutter oder Vater. Da ist es verständlich, wenn man sich ein wenig Anerkennung wünscht. Dieser Wunsch ist richtig und wichtig. Doch er ist nicht nur Aufgabe der anderen, sondern auch Teil unserer Haltung.

Die Grundsatzdiskussion der fairen Bezahlung und Personalauslastung wird hier nicht geführt. Vielmehr geht es um das, was jeder von uns selbst tun kann.

Für mich als „Mental Projektor“ (Human Design) war bisher die Anerkennung durch andere sehr wichtig. Diese Erwartungshaltung projizierte ich auf Menschen in meinem Umfeld. Ohne Bestätigung fühlte ich mich unsicher und nicht gut genug. Doch was ich tue, liebe und denke, kann nicht jeder verstehen und das ist auch nicht notwendig. 

Entscheidend war mein Aha-Erlebnis: Erst wenn ich selbst erkenne und überzeugt bin von dem, was in mir lebendig ist, finde ich innere Sicherheit und Stärke.

Klar, ein Lob von außen fühlt sich gut an. Doch problematisch wird es, wenn wir sie zur Bedingung machen. Wahre Kraft liegt in der Freude, die aus uns selbst heraus entsteht – sie strahlt nach außen. Nietzsche brachte es auf den Punkt: „Wahrgenommen wird, was du ausstrahlst.“

Wer bist du, wenn du dich selbst anerkennst, mit all deinen Erfahrungen, Erlebnissen, den guten und weniger guten Seiten an dir? 

Selbst-Anerkennung und Selbst-Wertschätzung sind deine inneren Schätze. Schau dich an – mit all deinen Facetten. 

Erkenne dich. Würdige dich. Feiere dich. 


Erlaube dir, die beste Version von dir zu sein.